Gedankencappuchino

Das hast du FALSCH gemacht – 14 Ideen zur Fehlerbehebung im Alltag.

11. Juni 2018

Schon mal gehabt? Egal wie toll, lieb, hilfsbereit, zuverlässig oder einsatzbereit du auch bist. Rückmeldung kommt erst, wenn du etwas falsch machst. Dann sind sofort alle da, geben ihren Senf dazu und du fühlst dich am Ende wie der Looser vom Dienst.

Dann strengst du dich wieder an und versucht alles noch perfekter und noch besser und richtiger zu machen und mit Sicherheit kommt der nächste Fehler, der dich wieder dumm aussehen lässt.

Kann man das ändern? Nein, denn unsere Gesellschaft ist wie sie ist. Negativ ist der aktuelle Weg.

Ach Quatsch, natürlich können wir etwas ändern aber dazu später.

Erstmal stellen wir uns der Frage, warum es so toll ist, wenn andere Fehler machen.

  1. Ich selber stehe dann besser da. Ich habe es ja richtig gemacht.
  2. Ich habe eine Entschuldigung, für Dinge, die ich schlecht gemacht, nicht erledigt oder vergessen habe.
  3. Ich bekomme indirekt ein Lob, weil ICH den Fehler nicht gemacht habe.
  4. Wenn ich genug Fehler bei den anderen finde, bin ich nicht derjenige, der auf seine Fehler aufmerksam gemacht wird.
  5. Ich kann als Retter auftreten und alles in Ordnung bringen.

Achtung! Folgende Gedanken werden bitte sofort aus euren Gehirn gestrichen.

a.) Ich darf keine Fehler mehr machen

b.) Ich darf bei anderen keine Fehler mehr ansprechen.

c.) Ich mache alles richtig, die anderen dürfen nicht an mir rummeckern.

Aber ihr könnt folgende Dinge tun und damit den Negativweg ab und an mal verlassen.

  1. Ich kann überlegen, ob der angebliche Fehler des anderen wirklich so schlimm und fatal war, dass sich mein Energieaufwand lohnt, wenn ich mich drüber aufrege.
  2. Ich kann entscheiden ob ich bei anderen Dinge anprangern und kommentieren muss oder ob ich mir das auch sparen kann. (Ich muss nicht noch besser dastehen)
  3. Ich habe die Macht zu entscheiden, ob mich die Kritik von anderen wirklich berührt oder nicht.
  4. Ich kann mich darin üben nicht perfekt zu sein und Fehler zu machen. Davon kommt der Himmel nicht runter.
  5. Ich kann das wirkliche Problem entlarven. (Wieso war das, was ich gemacht habe so schlimm?). Dabei aber nicht in den Verteidigungsmodus gehen, sondern den angeblichen schlimmen Gegenstand einfach mal anschauen.
  6. Ich kann direkt mit meinem Gegenüber reden, statt andere reinzuziehen.
  7. Ich kann eine Tasse Kaffee trinken und lächeln.
  8. Ich kann mir erstmal Bedenkzeit erbitten, bevor ich auf einen Vorwurf reagiere und mich verteidige. als stände ich vor Gericht. Dann kann ich drüber nachdenken ob ich tatsächlich Mist gebaut habe und wie ich es wieder in Ordnung bringe. (Kann passieren, geht jedem mal so).
  9. Ich gewöhne mir folgenden Satz ab: „Das geht gar nicht“. (Doch geht, hast du doch gesehen*grins*).
  10. Ich kann überlegen, ob der andere wirklich etwas falsch gemacht hat. (Oder hat er/sie es nur nicht so gemacht wie ich es haben wollte?)
  11. Ich kann andere auf Dinge aufmerksam machen, ohne sie als Looser dastehen zu lassen.
  12. Ich kann erstmal fragen : WARUM? (Manchmal sieht es nur wie ein Fehler aus, ist aber keiner).
  13. Ich kann nachfragen, warum sich die anderen jetzt eigentlich darüber so aufregen.
  14. Ich kann öfter Dinge aussprechen, die ich gut finde.

Also viel Spaß dabei, wenn ihr anfangt die Welt, die Gesellschaft oder vielleicht auch einfach auch nur euer Leben zu verändern. Schreibt mir eure Ideen und Erfahrungen und genießt die Zeit, in der ihr euch nicht mit Fehlern beschäftigt.

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